1400 Heidelberger Metaller im Warnstreik
Die Beschäftigten wollten damit der Forderung der IG Metall nach 5,5 Prozent höherem Entgelt und Ausbildungsvergütungen, einer neuen tariflichen Altersteilzeit und Einführung einer tariflichen Bildungsteilzeit Nachdruck verleihen.
Beschäftigte aus den Betrieben ProMinent, ABB SOTZ-KONTAKT GmbH, Haldex Brake Produkts GmbH, Rockwell Collins Deutschland, Borg Warner Transmission GmbH, SKF und ARVOS GmbH beteiligten sich an den Warnstreiks der IG Metall.
Rund 400 Kolleginnen und Kollegen versammelten sich vor der Firma ProMinent GmbH, um ihrer Forderung gegenüber dem Gesamtmetallvorsitzenden Dr. Rainer Dulger Nachdruck zu verleihen. Der erste Bevollmächtigte der IG Metall
Heidelberg, Mirko Geiger, stellte klar, dass die Arbeitgeber jetzt ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch legen müssten, ansonsten wäre die IG Metall zu einer härteren Gangart genötigt.
Die Betriebsratsvorsitzenden von ABB STOTZ-KONTAKT, Haldex und ProMinent führten in ihren Redebeiträgen aus, dass die Beschäftigten ein deutlich höheres Angebot beim Entgelt und eine klare Aussage zur Fortsetzung der Altersteilzeit auf derzeitigem Niveau erwarten würden. Bei den nächsten Verhandlungen am 11. Februar 2015 hätten die Arbeitgeber die Möglichkeit mit einem verbesserten Angebot eine Lösungsmöglichkeit am Verhandlungstisch vorzubereiten.
Die IG Metall Heidelberg wird morgen, am Mittwoch, den 04. Februar 2015 die Warnstreiks fortsetzen. An diesem Tag wird um 09:30 Uhr vor dem Werkstor der
Heidelberger Druckmaschinen AG in Wiesloch eine Protestkundgebung stattfinden. Beteiligen werden sich die Kollegen/-innen aus den Betrieben der Heidelberger Druckmaschinen AG, Betriebstätte Wiesloch und Heidelberg, KS Gleitlager
GmbH St. Leon-Rot, Leica Biosystems Nussloch GmbH sowie die SKF Lubrication Systems Germany GmbH Walldorf.
Letzte Änderung: 05.02.2015